Paris, die Stadt der Liebe und des Savoir-vivre. Aber was kann man mit Kindern in der Seine-Metropole alles unternehmen? Neben den Hotspots wie Eiffelturm, Louvre oder Montmartre ist die Auswahl groß. Ich zeige euch zehn persönliche Highlights unseres ersten Familientrips.
Eigentlich kam die Idee, nach Paris zu fahren, in diesem Jahr recht spontan. Wir hatten schon länger vor, unseren Jungs mal Paris zu zeigen und wollten gerne die Herbstferien für eine Städtetour nutzen. « Paris? Pourquoi pas? ».
Die Kids waren groß genug und vor allem mobil, so dass sie bei den Entdeckungstouren gut zu Fuß mitkamen. Und dann ging alles ziemlich schnell. Ich buchte vier Zugtickets und ein sensationell gelegenes Appartement mitten im Quartier Latin.
Für unsere Jungs stand ihr Highlight schon vor der Abfahrt fest. Immer wieder zeigten sie mir in ihrem Pop-Up-Atlas den Eiffelturm. Da möchten sie rauf. Ganz nach oben. Die beiden waren so aufgeregt! An einem Mittwoch im Oktober fuhren wir mit dem Zug für eine ganze Woche in die Seine-Metropole und freuten uns alle wie verrückt. Das erste Mal Paris zu viert!
Allgemeine Tipps und Infos zu einem (ersten) Paristrip mit Kindern findet ihr in meinem Beitrag Salut Paris! Tipps für eine entspannte (!) Städtetour mit Kindern in der schönsten Stadt der Welt. Hier zeige ich euch unsere persönlichen Familien-Highlights in Paris.
Auf den Eiffelturm raufgehen und Paris von oben bestaunen
Einmal auf den Eiffelturm rauf, das gehört zu jedem Paris-Besuch dazu! Der schmiedeeiserne, 10.100 Tonnen schwere Gitterturm wurde von Gustave Eiffel 1889 als Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung gebaut. Er ist DAS Symbol von Paris, ja sogar von ganz Frankreich. Mit 324 Metern ist der Eiffelturm nach wie vor das höchste Bauwerk von Paris und das meistbesuchte der Welt – ein Touristenmagnet sondergleichen.
Für die Jungs war der Besuch des Eiffelturms trotz der vielen Touristen das Highlight der Woche. Unbedingt wollten sie hinauf, ganz nach oben in die Spitze, die sommet. Und das beide Male mit dem Aufzug, denn in die Spitze könnt ihr von der deuxième étage nur mit dem Aufzug fahren. Der Andrang war sonntags erwartungsgemäß recht groß und wir mussten trotz gebuchter Online-Tickets ewig Schlange stehen, vor allem für die Aufzüge.
Nach Taschenkontrollen und langen Warteschlangen endlich oben angekommen, war die Freude über den gigantischen Ausblick groß. Von der obersten Plattform reicht der Blick 67 Kilometer weit.
Ich bin schon so oft zu Fuß bis zur zweiten Etage des Eiffelturms über die Gittertreppen gelaufen. Das ist einfach Kult. Der Blick von ganz oben ist allerdings so viel beeindruckender und lohnt jede noch so lange Warteschlange! Einfach nur wow! Ich empfehle euch daher bis in die Spitze zu fahren, gerade bei eurem ersten Paris-Trip mit Kindern.
Neben dem restaurierten Büro von Gustave Eiffel, welches seinen Originalzustand wiedergewonnen hat, ist die Champagnerbar von Moët & Chandon. Ihr könnt zwar auch auf der Webseite eine Tour mit einem Glas Champagner buchen. Das ist dann aber nicht zwingend oben in der Spitze und nicht an der Champagnerbar. Ein Glas Moët & Chandon mit Blick auf Paris?? Jaaa, unbedingt!
Der Eiffelturm gehört zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten der Welt und der Besuch will wegen des hohen Andrangs gut organisiert sein. Hier kommen unsere Tipps für einen Besuch des Eiffelturms mit Kindern:
- So früh wie möglich die Tickets online buchen. Das könnt ihr 2 Monate vorher.
- Bucht nur über die offizielle Seite des Eiffelturms, nicht über andere (ggf. unseriöse) Anbieter.
- Versucht die Wochenenden zu meiden. Paris ist an den Wochenenden so viel voller als unter der Woche und der Besucherandrang am Eiffelturm damit auch größer.
- Plant mit euren Kinds gemeinsam den Besuch.
- Überlegt, wohin ihr auf den Eiffelturm wollt. Zweite Etage zu Fuß über die Gittertreppen oder mit dem Aufzug. Oder ganz nach oben in die Spitze. Hier könnt ihr entweder bis zur deuxième étage laufen, dann mit dem Fahrstuhl fahren. Oder beide Male mit dem Aufzug fahren. Bis in die Spitze geht es nur mit dem Aufzug.
- Nehmt keine großen Taschen mit (es gibt keine Schließfächer).
- Plant einen halben Tag für den Besuch ein wegen des hohen Besucherandrangs, den Taschenkontrollen und Warteschlangen.
- Die Essensmöglichkeiten rund um den Eiffelturm sind teuer und an den Ständen auf mäßigem Fastfood-Niveau. Kauft euch entweder vorher etwas für den Hunger zwischendurch oder macht ein Picknick (s. meinen Beitrag zu den Tipps für einen entspannten Städtetrip).
- Kauft einen kleinen Souvenir-Eiffelturm lieber in den offiziellen Souvenir-Shops, nicht bei den (teils penetranten) Straßenhändlern.
- Trinkt oben in der Champagner-Bar ein Glas Moët & Chandon mit Blick auf Paris.

Auf dem Champ de Mars gab es noch ein paar obligatorische Bilder vorm Eiffelturm, während unser Junior mit seinen Fingern die Spitze nachformte. Ihr könnt natürlich auch vom Trocadéro aus jede Menge Fotos machen. Leerer ist es auf der Aussichtsplattform aber auch nicht. Unsere Jungs waren jedenfalls total begeistert und werden künftig bei jedem Bild, bei jedem Buch, bei jedem Bericht über la Tour Eiffel freudig ausrufen, dass sie da schon drauf waren. Ganz oben.

Jeden Abend wird der Eiffelturm nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet. Zu jeder vollen Stunde funkelt er dann fünf Minuten lang bis 1 Uhr. Ihr dürft eure Aufnahmen vom beleuchteten Eiffelturm und vom Funkeln nur für private Zwecke nutzen, da es sich um ein urheberrechtlich geschütztes Kunstwerk von Pierre Bideau handelt. Wollt ihr die Fotos kommerziell auf Webseiten oder Social Media veröffentlichen, braucht ihr eine Genehmigung der Société d’Exploitation de la Tour Eiffel (SETE). Inwieweit sich da die Millionen von Besuchern und Influencer dran halten, sei dahingestellt. Wenn ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, nutzt eure Bilder nur für private Zwecke.
Unweit des Eiffelturms am Quai Branly stehen drei Säulen. Das Mémorial national de la guerre d’Algérie et des combats du Maroc et de la Tunisie erinnert an die Opfer der Kriege und Konflikte in Algerien, Marokko und Tunesien zwischen 1952 bis 1962.
Am Seineufer legen die Ausflugsschiffe der Bateaux Parisiens ab. Ihr könnt den Besuch also prima mit einer anschließenden Bootstour verbinden. Erkundigt euch vorher, wann und wo die Schiffe fahren. Es gibt zahlreiche Schiffsgesellschaften und Touren. Die berühmten Bateaux-Mouches legen am Port de la Conférence auf der gegenüberliegenden Seite der Seine ab.

Lust nach eurem Eiffelturm-Besuch noch ein wenig an der Seine entlang zu flanieren? Dann überquert die Brücke Pont de l’Alma und schaut euch die Flamme de la Liberté an. Die goldene Flamme am Ausgang des Tunnels Pont de l’Alma, in dem Lady Diana in der Nacht des 31. August 1997 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam, ist ein Replik der Flamme der US-Freiheitsstatue in New York. Ursprünglich sollte sie und der Platz an die weltberühmte Sängerin Maria Callas erinnern. Bis heute aber pilgern Verehrer von Lady Di zu der Flamme, so dass die Stadt Paris den Platz 2019 nach ihr benannte. Maria Callas wurde im Dezember 2000 mit der Allée Maria-Callas im 16. Arrondissement geehrt. Es werden immer noch nach all den Jahren Blumen und Bilder für Lady Di dort niedergelegt.

Vom Arc de Triomphe die Champs-y-Elysées entlang spazieren
Paris will beim Spazierengehen entdeckt werden, gerade mit Kindern. Die Stadt hat so viele wunderschöne Parks, Spielplätze und Karussells. In meinem Beitrag Flanieren durch Paris mit Kindern zeige ich euch zwei unserer schönsten Streifzüge.
Dieser erste entspannte Walk führt vom Arc de Triomphe die berühmte Champs-y-Élysées entlang, mit einem Abstecher zur Pont Alexandre III, die schönste Brücke von Paris, bis zur Place de la Concorde und den Tuilerien, wo die Kids viele Spielmöglichkeiten finden.
Mein Tipp: Unterhalb der Pont Alexandre III sind die Berges de Seine, restaurierte Seineufer, welche Fußgängerzone und im Sommer auch Schauplatz von Laufwettkämpfen sind. Es gibt einen kleinen Spielplatz mit Blick auf die Brücke. Unsere Jungs fanden die Kletterwand ziemlich cool. Den Spielplatz extra anzusteuern lohnt meines Erachtens nicht, nur wenn ihr hier in der Nähe seid.
In den Tuilerien Trampolin hüpfen, Karussell fahren und Zuckerwatte essen
Die Tuilerien sind ein wahres Spieleparadies! Und weil sie so herrlich zentral zwischen der Place de la Concorde und dem Louvre liegen, könnt ihr hier mit euren Kids mitten in der Stadt eine Spielrunde einlegen. Wie wäre es mit Hüpfen auf dem Trampolin? Oder eine Runde Karussellfahren? Gleich bei dem nostalgischen Karussell können die Kids sich eine Zuckerwatte Barbe à papa holen. Und dahinter wartet ein Spielplatz auf die Kleinen. Den ausführlichen Bericht über eine Familienauszeit in den Tuilerien findet ihr meinem Beitrag Flanieren durch Paris mit Kindern.
Auf den Säulen im Innenhof vom Palais Royal klettern
Nur ein paar Meter vom Louvre entfernt liegt der 1633 von Kardinal Richelieu erbaute Palais Royal. Bis zum Bau des Schlosses von Versailles residierten hier die königlichen Familien. Auf dem Hof errichtete 1985 der Künstler Daniel Buren grau-weiß gestreifte Säulen Les deux plateaux. Sehr zum Protest vieler Pariser, denn die wollten sich mit diesem modernen Kunstwerk vor dem Königlichen Palast nicht anfreunden.
Mittlerweile sind die Buren-Säulen beliebter Selfie-Hotspot. Sie sind übrigens alle gleich lang, aber unterschiedlich weit in die Erde eingelassen. Unsere Jungs haben einfach nur „Pöller“ gesagt. Auf dem Hof können sich eure Kleinen so richtig austoben. Kinder egal welchen Alters lieben es nämlich auf den Säulen zu klettern. Als wir dort waren, wurden sogar Kindergeburtstage gefeiert, mit selbst mitgebrachten Tischen und Getränken.
Flaniert ein wenig durch den Jardin de Palais Royal. Er ist wunderschön und hat herrlich geometrisch angelegte Formen. Wusstet ihr, dass hier einige berühmte Filme gedreht wurden? Zum Beispiel „Charade” mit Audrey Hepburn und Cary Grant, oder der „Da Vince Code” oder auch der 6. Teil von „Mission Impossible”. Gleich um die Ecke ist die Comédie Française, wo die Tango-Tänzer ihr Können zum Besten geben. Was für eine Atmosphäre! Ein paar Hundert Meter weiter findet ihr die zauberhafte Galérie Véro-Dodat.
„I love Paris every moment …“.
Von Notre-Dame bis ins Marais spazieren und auf der Place des Vosges picknicken
Ein weiterer wunderbarer Spaziergang mit Kindern durch Paris führt euch von der Seine im Quartier Latin bis zur Notre-Dame, vorbei an den Freilicht-Buchhändlern bouquinistes. Flaniert über die Île de la Cité bis zur kleineren der beiden Seine-Inseln die Île Saint-Louis.
Holt euch ein Eis beim legendären Berthillon und schlendert ins Marais-Viertel zur Place des Vosges – für uns der schönste Platz von Paris. Hier können die Kids auf dem kleinen Spielplatz spielen, während ihr ein Picknick auf den Wiesen vorbereitet oder euch eine Falafel holt. Lust auf diese Tour durch Paris? Dann schaut gerne in meinen Beitrag Flanieren durch Paris mit Kindern rein.
Im Jardin des Plantes in beeindruckende Tierwelten tauchen
Der Jardin des Plantes ist ein botanischer Garten mit einer Fläche von 23,5 Hektar im 5. Arrondissement im Südosten von Paris. Er wurde bereits 1626 als Heilkräutergarten von Ludwig XIII. angelegt und 1635 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Neben dem Naturkundemuseum befindet sich hier auch die Ménagerie, einer der ältesten Zoos der Welt. Den Zoo wollten wir uns aber für ein anderes Mal aufheben. Beim Eintreten in den Park drehten unsere Jungs erst einmal eine Runde auf dem berühmten Karussell Dodo Manège, in dem die Kids auf sämtlichen bereits ausgestorbenen Tieren kreisen.
Das Naturkundemuseum Muséum national d’histoire naturelle wurde 1793 gegründet. Die wissenschaftliche Sammlung umfasst mehr als 55 Millionen Exponate und ist damit die drittgrößte der Welt. Zur Zeit seiner Gründung und in den Pionierjahren der Biologie war das Museum für lange Zeit die wichtigste Naturforschungs- und Bildungseinrichtung der Welt.
In der Grande Galerie beeindruckt eine umfangreiche und prächtige Ausstellung der Tierwelt. Alle bekannten Tiere, auch bereits ausgestorbene, sind lebensnah präpariert und arrangiert. Die Tierwelt Afrikas kommt euch in einer großen Karawane entgegen. Dazu werden Tierstimmen und Geräusche eingespielt. Plötzlich verdunkelt sich das Licht, die lauten Geräusche verhallen allmählich, man hört vereinzelt leise Stimmen der Nachttiere, die gewaltige Dachkuppel taucht die gesamte Galerie in ein leuchtendes Blau – die Nacht bricht in der Tierwelt herein. Dann ein lautes Donnern, Aufschreien der Tiere, ein Gewitter zieht auf. Meeega! Unsere Jungs waren total begeistert!
Um die große Halle herum sind auf verschiedenen Ebenen Galerien, in denen weitere Tierwelten zu bewundern sind. Einfach nur Wow! Unbedingt solltet ihr euch dieses Museum mit euren Kids ansehen. Schön auch als Schlechtwetter-Unternehmung.
In der Nähe des Zoos ist ein kleiner Spielplatz, den ihr mit den Kids besuchen könnt. Eher für Kleinkinder zu empfehlen.

Das auf einem Hügel angeordnete Labyrinth im Westen des Parks ist für Kinder spannend. Überall gibt es Nischen und höhlenartige Schlupflöcher, in denen sie sich verstecken können. Auf dem Gipfel erreichten wir die Gloriette de Buffon, eine der ältesten schmiedeeisernen Bauwerke der Welt. Ein Pärchen neben uns hatte Champagner mitgebracht und goss sich in der warmen Oktobersonne einen Schluck in ihre mitgebrachten flûtes. Herrlich! Wir genossen an diesem wunderbaren, der Zeit entrückten Ort die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
- Muséum national d’histoire naturelle, 57 Rue Cuvier, 75005 Paris, Frankreich
- Métro: Jussieu, Les Gobelins oder Gare d’Austerlitz
Im Jardin du Luxembourg Segelboote anschubsen und Karussell fahren
Der Jardin du Luxembourg im 6. Arrondissement ist eine kleine Oase mitten in der Stadt und – mein liebster Park in Paris. Ihr könnt hier mit euren Kindern so viel anstellen! Die Kleinen können auf einem großen Spielplatz spielen, mit einem berühmten Karussell fahren und Ringe aufspießen, ein Marionettentheater besuchen, auf Ponys reiten oder Segelboote auf dem Grand Bassin anschubsen. Und dazu gibt es himmlische Crêpes! Allez-y – den Luco solltet ihr bei eurem Paris-Trip als Familie unbedingt besuchen. Einen ausführlichen Bericht über den Jardin du Luxembourg mit Kindern findet ihr hier.
In der Cité des Sciences Wissenschaft spielerisch erleben
Der Parc de la Villette im Nordosten von Paris ist ein riesiges Kultur- und Freizeitgelände. Hier können Kids in einem Kugelkino Filme schauen, ein U-Boot besichtigen, Technik hautnah erleben und in der Cité des enfants Wissenschaft spielerisch entdecken. Die Mitmachausstellung teilt sich in zwei Bereiche nach Altersgruppen und bietet in verschiedenen Themenräumen spannende Spiele und Experimente. Weitere Infos und was ihr sonst noch Tolles in dem Parc de la Villette unternehmen könnt erfahrt ihr in meinem Beitrag Wissenschaft zum Anfassen in der Cité des enfants.
In einem Pariser Bistro im Quartier Latin essen gehen
Unser Appartement im Quartier Latin erwies sich auch im Bezug auf das abendliche Essen als top Lage, denn die Auswahl an fußläufig gelegenen Bistros und Restaurants ist riesig. Das war gerade mit unserem Junior ein großer Vorteil, weil er am Abend manchmal so müde war, dass er am Tisch einschlief. So brauchten wir ihn einfach nur auf dem Arm zum Appartement tragen. Denkt also dran, dass die Kleinen abends echt groggy sind nach so einem Tag in der Großstadt.
Unbedingt solltet ihr mit euren Kleinen in Paris Französisch essen gehen. Das muss ja nicht immer gleich Haute Cuisine in Gourmettempeln oder angesagten Restaurants sein. Sucht euch ein kleines Restaurant oder ein Bistrot. Am ersten Abend gingen wir in die Crêperie Little Breizh, die der Kinder-Reiseführer empfiehlt. Die Familie des Hauses war so nett, der Sohn servierte, der Vater kochte, die Mutter schenkte unseren Jungs nach dem Essen zwei Lollis. Ein richtiger Familienbetrieb. Die Galettes und Crêpes waren lecker, naturtrüber Apfelsaft und Cidre wurden in den traditionellen Bolées serviert, was unserem Junior sichtlich Spaß machte.
- Crêperie Little Breizh, 11 Rue Grégoire de Tours, 75006 Paris, Frankreich
- Dienstag bis Freitag 11.30 bis 14.30 Uhr und 18.30 bis 22.30 Uhr, Samstag 11.30 bis 15.30 Uhr und 18.30 bis 22.30 Uhr. Sonntags und montags geschlossen.
Abends schlenderten wir durch das quirlige Quartier Latin und gönnten uns im Café an der Place Saint Michel einen Apéritif. Der Abend tauchte den Himmel in ein leuchtendes Blau.
Über beleuchtete Brücken durch das abendliche Paris flanieren
Wusstet ihr, dass Paris den Beinamen Ville lumière, die Stadt der Lichter, trägt? Als Ludwig XIV. regierte und es noch keine Elektrizität gab, wurden die Bürger der Stadt wegen der vielen Diebe angehalten, am Abend brennende Kerzen in die Fenster zu stellen. 1870 gab es mit der Erfindung der Gaslampen 20.000 Straßenlaternen in Paris.
Flaniert mit euren Kindern abends durch die Stadt, vor allem entlang der Seine. 37 Brücken gibt es in Paris zu überqueren und die sehen in der Dämmerung so schön aus! Die Stimmung und die Beleuchtung ist einfach einmalig.
Unsere Jungs wollten unbedingt einmal in das coole große Kaufhaus. Wir ließen uns durch Paris treiben, schlenderten durchs Samaritaine und genossen die Abenddämmerung auf der ältesten Brücke von Paris – le Pont Neuf.

Paris zeigte sich uns an unserem letzten Abend von seiner schönsten Seite. Wir bestaunten den Vollmond über der Pont Alexandre und blickten auf eine unbeschreiblich schöne Woche mit sensationellem Wetter zurück.
Mit Disney-Ballon und kleinem Eiffelturm im Gepäck ging es wehmütig vom Gare du Nord wieder nach Hause. Ich hätte noch so viele Ideen mit den Jungs gehabt. Aber die heben wir uns einfach für das nächste Mal auf.
Au revoir, Paris!






























































